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Prag 2005

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Hradschin

 

Die Idee zu der Tour ist schnell erzählt . Torgau liegt so ziemlich genau in der Mitte zwischen Prag und Hamburg am Elbe Radweg . Der Norden wurde abgelehnt , Begründung : zu deutsch . Von Prag hatte jeder eine schöne Geschichte in seinem Erinnerungskoffer . Während unserer Sturm und Drang Zeit hatten wir uns schon einige male dort verlustiert . Nur mit dem Rad war noch keiner von uns dort gewesen . Vor zwei Dekaden hätten wir auch jedem einen warmen Platz in der Klapse besorgt , wenn er uns dieses Abenteuer prophezeit hätte .



 

 

4.5.2005 Am 4. Mai starteten Olli , Koppi , und Latte in Torgau an der Elbe um 9.00 Uhr in Richtung tschechische Grenze . In Dolni Zleb ist am Abend Treffpunkt mit den Freunden aus Dresden und Brandis . Das Glück war auf unserer Seite an diesem Tag . Ein kräftiger Nordwestwind unterstützte unsere Bemühungen vortrefflich . In Seidewitz ( 30 km ) ne Banane , in Strehla ( 45 km ) die Fähre , und ab und an Rucksackrichten auf Koppis Gepäckträger . Mehr Stopps gab es bis Meissen ( 80 km ) nicht . Ab Diesbar-Seusslitz ( 70 km ) wird das Elbtal enger und interessanter . Weinhänge prägen jetzt das Landschaftsbild und nicht wie bisher Wiesen und Felder .  Am Fusse der Albrechtsburg zerbrach Ollis Radbrille . Ein Radbrillengeschäft war nicht zu entdecken , also weiter nach Dresden ( 100 km ) . Dann kam uns eine Umleitung des Elberadweges zu Hilfe . Mitten durchs Verkehrschaos , jedoch direkt an eine Tankstelle . Dort gabs ne neue , schicke Sonnenbrille und was für unseren Magen . Die freundliche Mamsell hinter dem Tresen erklärte uns den weiteren Streckenverlauf durchs Gewirr der Baustellen , so das wir nach kurzer Zeit den dann wieder sehr gut ausgeschilderten Elberadweg finden konnten . In Dresden wechselten wir wieder auf die Westseite der Elbe . Vorbei am berühmten Altstadtensemble rollten wir immer noch gut unterstützt von unserem Freund , dem Nordwest . Als im Osten Pillnitz auftaucht , denken wir an Kuno , wohnt ja in der Ecke . Bei noch zu fahrenden 50 Kilometern fällt ein Besuch aus . Das Elbtal rückt jetzt enger zusammen . Rechts und links hohe , bewaldete Wände . In Obervogelgesang war dann Schluss mit Bieraskese . Das erste Bier nach 130 km radeln , lecker . Bevor es richtig gut schmeckt , schnell weiter . In Königstein schipperten wir mit der Fähre wieder auf die östliche Elbseite , Bad Schandau , Schrammsteine , Bastei , Schmilka , Hrensko , klasse Kulisse zum radeln . 17.30 Uhr in Hrensko das zweite Pivo , Dolni Zleb war nur noch vier Kilometer entfernt . Noch mal mit der Fähre nach Schöna , dann nur noch geniessen . Um 19.00 Uhr waren wir die ersten im Hotel Piccolo . Nach und nach trudelten all unsere Freunde ein . Thomas J. aus Brandis , die Dresdener Tom , Diddel , Billy , Markus und zu unserer Überraschung auch Kuno . Besuch also nur verschoben . Die letzten , jedoch Überraschungsgäste , Joe King und Boxer .


Torgau > Dolni Zleb : 160 km  /  Dresden > Dolni Zleb : 60 km

01Start102Start203Pause04Banane05Faehre06Brille kaputt07vor Meissen08in Meissen09neue Brille10Dresden11Eibauer12Koenigstein13Hrensko14schoene Wand





5. Mai 2005 Recht pünktlich , um 9.15 Uhr rollten wir aus Dolni Zleb , nicht ohne eine satte Fotosession . Bis Decin ( 10 km ) war es noch trocken , dann für eine knappe Stunde feucht ( von oben ) . Ab Decin ist es dann vorbei mit der Beschilderung des Elberadweges . Pfadfindertum war gefragt , bis Prag . Aus Decin führt kein Radweg . Nur eine miese Straße . In Velke Brezno , die Türme von Usti nad Labem waren schon zu sehen , endete die Straßenmarter . Die Brauerei BREZNAK liegt unmittelbar am Wegesrand . Bier gab es keines . Usti`s Zentrum auf der linken Seite , wir auf der rechten . Glück gehabt , ohne lange Bierpause durchgekommen ! ? Am Mittag konnte die “Spitzengruppe” nicht mehr widerstehen . Das erste Bier mußte sein .
Seit der Regen aufgehört hat , radelten wir bei Kaiserwetter . Sonne satt und unser Freund , der Nordwest , auch an diesem Tag dabei . In Velke Zernoseky entdeckten wir ein magisches Schild . 100 Kilometer bis Prag . Hunger machte sich breit und Durst . Litomerice wollten wir einen Besuch abstatten . Kurze Runde durch die sehr schöne Altstadt , schwenk über den Markt , stop vorm Gambrinus Schild . Bei Sonnenschein ne super Sache . Bis hinter Terezin wurden wir wieder von Autokolonnen verfolgt . Radweg Fehlanzeige . Ein Besuch in der Gedenkstätte  Teresienstadt war nicht drinn , Zeitnot . Nun wieder verschlafene Orte ohne Verkehr . Orientierung nur nach Karte möglich . Beschilderung weiterhin Fehlanzeige . In Roudnice die erste Diskussionsrunde . Ne Penne suchen , oder weiterfahren . Kuno Stimmte für sofortigen Stop . Sein Rad war mindestens drei Nummern zu klein . Er nun echt fertig . Doch Pech , der Rest wollte noch ein Stück weiter . Die nächsten Dörfer hatten keine Pension . In Racice ist eine Regattastrecke mit Sporthotel . War belegt . Um Kuno nicht noch mehr zu martern , wechselten wir die Elbseite und fuhren nach Steti . In einem schmucklosen Arbeiterhotel fanden wir ein Bett . Hunger und Durst rückten wir in einer gepflegteren Location zu Leibe .
Dieser Tagesabschnitt hatte vom Untergrund nicht viel zu bieten . Komplett Asphalt .

Dolni Zleb > Steti 97 Kilometer

15 start16 start17 breznak18 wehr19 elbe20 sonne21 boxer22 kuno23 litomerice24 orientierungssuche25 wo sind wir 26 tom





6. Mai 2005 Morgens die Verabschiedung von Kuno . Er mußte nach Dresden zurück . Bis Melnik wieder nur Asphalt . Heute vermischt mit Gegenwind und Regentropfen . Der Weinstadt Melnik wollten wir unbedingt einen Besuch abstatten und einen Rebtropfen der Region kosten . Wir überbrückten somit recht clever einen Regenschauer . Bei Melnik kommt es zum Zusammenfluss von Elbe und Moldau . Hier verlassen wir auch den Elberadweg und folgen dem Moldauradweg nach Prag . Die Strecke wird jetzt viel abwechslungsreicher . Feldwege , alte , halb zugewucherte Kopfsteinpflasterstraßen , Wiesenwege , sogar ein erstklassiger Singletrail direkt an der Moldau . Bei schönstem Sonnenschein erreichten wir den Rand von Prag . In Troja , direkt am prager Zoo vorbei , rollten wir in die goldenen Stadt . Vor dem finalen Zielbier mußten wir uns erstmal ein Nachtlager besorgen . Und damit begann eine Odyssee . Erst in Troja nur Absagen , dann in Holesovice alle Hotels und Herbergen abgeklappert , überall voll . Zwischendurch dann noch ein heftiges Gewitter mit Platzregen . Nach zwei Stunden Suche waren alle sehr niedergeschlagen . Mental bereiteten wir uns schon auf eine nächtliche Zugfahrt vor . Da hatte Diddel die Idee . Hinter dem Altstädter Bahnhof , direkt an den Gleisen , gibt es eine zweistöckige Baracke . Hier war noch etwas frei . Allerdings auch kein Wunder . Eine solche Absteige hatte ich noch nicht gesehen . Völlig heruntergekommenes Haus , die Mieter recht zwielichtige Gestalten . Egal , wir hatten ein Bett , sowie die Möglichkeit , unsere Räder in den Zimmern einzuschliessen . Auf`s Duschen haben wir in diesem Haus verzichtet . Schnell umziehen und raus in die City . Der Abend endete erst gegen 2.00 Uhr . Vorher hatte keiner Lust in die Hütte zurückzukehren .


81 Kilometer

27 melnik28 auf abwegen29 gourmets30 koppi31 abgelenkt32 weingeist33 weingeist34 an der moldau35 diddel36 nicht in afrika37 prag bei nacht





7. Mai 2005 Heute kann ich nicht viel vom Radfahren berichten . Es wurden nur ein paar Genusskilometer zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt . Den Wenzelsplatz hinunter , zur Karlsbrücke , ins U Fleku , auf den Altstädter Markt . Wir genossen es , hier mit dem Rad unterwegs zu sein . Wir hatten es geschafft .
Am Nachmittag setzten wir uns in den Zug und fuhren nach Decin . Sind dann die 10 Kilometer bis nach Dolni Zleb geradelt und bekamen im Hotel Piccolo ein weiters mal Asyl .


20 Kilometer

38 spelunke39 sicher aufbewahrt40 spelunke41 edel penne42 wenzelsplatz43 u fleku44 zufrieden45 bikes im fleku46 karlbruecke47 altstaetter platz48 tom49 altstaetter platz50 sportler51 getraenkedealer





8. Mai 2005 Das Wetter meinte es an unserem Rückreisetag nicht gut mit uns . Viel Wind von vorn , und immer wieder Regenschauer , teils vermischt mit Hagel . So kämpften wir uns durch bis Obervogelgesang . Dann kam es so heftig runter . das wir einen Zwangsstopp einlegen mußten . Die nächste Trockenphase retteten wir uns bis zum Bahnhof in Pirna . Markus , Diddel , Tom und Billi bissen sich bis Dresden durch . Alle anderen stiegen in den Zug . In Dahlen haben wir das Verkehrsmittel wieder verlassen und sind die Letzten 22 Kilometer geradelt . Am Denkmal in Torgau endete die Tour , so wie sie auch begonnen wurde .

52 rathen53 thommy54 fertig55 zurueck in torgau

Aktualisiert (Freitag, den 30. Oktober 2015 um 18:46 Uhr)