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Start Wandern Bergtest Wehlen 2011


Bergtest Wehlen 2011

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26.03.2011 05:52 Uhr aufgewacht, passend, da 06:15 Uhr Frühstück serviert wird.

Das Wetter leider typisch Bergtest Wehlen. Pünktlich 07:00 Uhr beginnt es zu Regnen. Na egal, die 36 km werden wir schon schaffen. Kurz nach dem Start eine geänderte Streckenführung. Der kleine Bärenstein wird in diesem Jahr umgangen. Na, vielleicht hat es ein paar Bäume umgeschmissen, denke ich so bei mir. Im Ziel wurden wir vom Veranstalter dahingehend aufgeklärt. Der Waldbesitzer wollte so eine Art Maut kassieren. Deshalb haben alle seinen Besitz links liegen gelassen.

An der Latzhütte eine Tasse heißen Tee, den Stempel auf die Startkarte gedrückt, und weiter hinüber zum Pfaffenstein. Beim Aufstieg schnaufte wie in jedem Jahr mein Freund Ulf von hinten heran. Er rennt diese Strecke!!! Da kann ich nur den Hut ziehen und ehrfürchtig hinterher blicken. Nach einem erfrischenden Bier auf dem Pfaffenstein ging es durch das in diesem Jahr nicht vereiste Nadelöhr hinunter nach Pfaffendorf, zur Schönen Aussicht mit Blick auf den Ort Königstein. Die Elbe wird mit der Fähre gequert. Danach beginnt der nach zusammenhängenden Höhenmetern längste Anstieg der Wanderung hinauf zum Lilienstein. Oben haben wir uns nicht lange aufgehalten, denn es war sehr windig und kalt. Die „alten Hasen“ freuen sich jetzt schon auf die Fettbemmen an der Raststation. Leider fing es just hier an zu regnen. Da mussten wir das Mittagsbier im Gasthaus einnehmen. Übrigens hat man auf dem Gipfel des Liliensteins schon zweidrittel der Höhenmeter geschafft, jedoch noch 20 km Wegstrecke vor sich. Bis zum Polenztal ist es dann auch eher unaufgeregt. Im Talgrund blühten wie in jedem Jahr die Märzenbecher. Sie überziehen die Wiesen wie ein weißer Teppich. Phantastisch. An den steil aufragenden Wänden noch der Rest des Winters. Eisgebilde  klebten am rauen Fels. Hier hatte die Sonne noch keinen Zugang.

Hockstein, Schwedenlöcher, alles kein Problem. Leider im Dauer Nieselregen. Auch am Kiosk auf der Bastei, wo wir uns den Appetit auf ein weiteres Bier nicht vermiesen ließen.

Danach waren die letzten 5 km bis ins Ziel schnell abgespult. Alles in allem wieder eine sehr schöne Wanderung durch eine bezaubernde Landschaft.

Ein herzliches Dankeschön auch an meine Freunde und innen für die nette, unterhaltsame Begleitung.


Strecke 36 km / Höhenmeter 1400 / Laufzeit 9: 45 h

 


 

Bergtest Wehlen 2012

Alle Jahre wieder. Diese Veranstaltung ist schon Tradition bei mir und meinen Mitstreitern. Termin war der 31.03.2012, also eine Woche später als in den letzten Jahren. Start wie immer 07:00 Uhr am Bahnhof im Wehlener Ortsteil Pötzscha. In Thürmsdorf musste die bekannte Streckenführung wegen Bauarbeiten verändert werden. An der Latzhütte dann wie auch in den letzten Jahren die erste Stempelstelle und eine heisse Tasse Tee. Weiter in straffem Schritt zum Pfaffenstein, das Tempo erschien mir in diesem Jahr schon recht hoch. Vielleicht war ich aber auch einfach nicht so gut drauf. Auf dem Pfaffenstein pfiff eine steife Brise. In Böen auf jedenfall Sturmstärke. Ein längeres Verweilen im Freien erschien Sabine, Cris und mir als nicht besonders clever. Die Gefahr eines starken, körperlichen Auskühlens ist bei dieser Witterung besonders groß. Meine Freunde aus Dresden, Pfaffenhofen, Chemnitz und Torgau sahen das anders. Der Bierdurst besiegte die Bedenken und so trennten wir uns auf dem Pfaffenstein. Kurz vor den schönen Aussicht erreichte uns mein Freund Ulf joggend. Auch das, alle Jahre wieder. Was er da leistet ruft bei mir und allen Mitstreitern nur hochachtungsvolles Staunen hervor. Nach einem kurzen Plausch zog er wieter und war alsbald unseren Blicken entschwunden. Die Fähre in Königstein erreichten wir bei einsetzendem Regen. Der wurde vom Sturm waagerecht durch das Elbtal geblasen. Zum Glück hat das Wassergefährt ein Dach. Auf der anderen Elbseite immer noch Regen. Deshalb hasten alle schnell in den etwas schützenden Waldhang am Fuß des Liliensteins. Unterwegs eine Überraschung, der Weg zum Lilienstein ist durch aufwendig verflochtenes Flatterband in weiß / rot gehalten, versperrt. Wir haben uns ohne viele Gedanken zu machen dem Herdentrieb untergeordnet und sind innerhalb der sich nach der Fähre gebildeten Gruppe mitgelaufen. Wir wunderten uns nur, das der Lilienstein auf diese Weise kaum im Programm sein kann. Na, vielleicht ist er ja wegen Orkanböen gesperrt, waren mein laut geäusserten Gedanken. Cris wollte dann den Nordaufstieg hoch und wieder runter, ein Stempelpunkt liess uns jedoch davon abstand nehmen. Wie sich später herausstellte war das an diesem Tag alles falsch. Unsere Freunde haben die Absperrung ignoriert, auch weil ihre Herde das tat, und sind auf dem klassischen Südaufstiegsweg zum Lilienstein. Das alles haben wir erst beim Zielbier erfahren. Wir strebten nun frohen Mutes und freudiger Erwartung der Verpflegungsstelle samt einem erfrischenden Trunk entgegen. Wie immer, lecker Fettbemme und im Gasthaus nebenan ein halber Liter. Nach einer halben Stunde ging es weiter, von unseren Freunden keine Spur. Weshalb erfuhren wir wie gesagt erst im Ziel. Kurt vor Rathen, auf dem Elbweg dann etwas ganz aussergewöhnliches für unsere Augen. Auf der anderen Elbseite befindet sich die Bahnstrecke Dresden - Prag. Und auf dieser Strecke schnaufte eine Dampflok mit Volldampf und lautem Hupen durchs Tal. Auf halber Strecke zwischen Rathen und dem Ziegenrücken fanden wir im Wald eine windgeschützte Stelle, um etwas essen zu können. Danach fing es auch mal wieder an zu regnen. Im Polenztal blühten wieder die Märzenbecher, immer wieder schön. Am Gasthaus im Polenztal vorbei, kein Bierchen, über den Hockstein hinunter ins Amseltal bei Rathen. Die Schwedenlöcher können uns schon  lange nicht mehr erschrecken, im Gegenteil, sind sie doch der letzte Anstieg dieser Wanderung. Die unten geäusserte Idee von einer Pause auf der Bastei hat dann auch wieder der Wind verblasen. Nach 5 Minuten liefen wir weiter. 15:50 Uhr erreichten wir das Ziel in Wehlen. Beim Bier holen am Tresen erfuhr ich bei einer Unterhaltung, das wir mit der Umrundung des Liliensteins die Seniorenversion gelaufen sind. Allerdings stellte sich heraus, wir waren nicht die einzigen. Die Ausschilderung an der Sperrung war nicht gut. Na, was soll es, sind wir diese Version auch einmal gelaufen. Unterwegs erlebten wir auch noch Graupelschauer, ergo, das volle Programm.

Aktualisiert (Freitag, den 30. Oktober 2015 um 18:07 Uhr)