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TransAlp 2014 - 8.Tag AlbergoBrenta - Rifugio al Faggo

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8.Tag  Albergo Brenta – Rifugio Al Faggio                26.06.14

Vom Rifugio Brenta auf Asphalt ins Tal hinunter geheizt. Eine andere Möglichkeit hatten wir nicht. Im Tal Radweg, danach auf schmaler Asphalt Straße bergauf. An einigen Steilstücken bekamen wir einen ersten Vorgeschmack auf die Topographie dieses Tages. In Bondo haben wir erst ein Restaurant gesucht, nichts passendes gefunden, uns dann auf den Dorfladen gestürzt und lecker Käse, Brot und Tiroler Speck gekauft. Eine geniale Entscheidung. Den ersten Teil haben wir gleich im Ort verzehrt, den Rest dann an der Malga Casinotto. Bis dahin war es schon recht beschwerlich. Die schmale Straße ist asphaltiert, jedoch ordentlich steil. Am Talschluß haben wir die Bikes sogar auf dem Teer geschoben. Da ich dort war und weiß wie steil es war, ist mir das auch nicht peinlich! Letztendlich sind wir die gesamte Strecke von der Malga Gavardina bis zum Ussol geschoben 500 Höhenmeter. Dann wie weiter oben beschreiben besagte Käse, Schinken Pause. Dabei suchten meine Augen schon recht eifrig den vor uns liegenden Hang nach einem Weg und einem Pass ab. Wir waren ja noch nicht oben. Der Pass Bocca del Ussol stand uns noch bevor.
Auf einem unscheinbaren, teilweise zugewachsenen und ganz sicher sehr selten begangenen Pfad schoben und trugen wir die Bikes Hangaufwärts, nicht ohne mehrfach ins nichts zu laufen. Umkehren und Weg suchen war die Quintessenz. Haben den Weg dann doch gefunden und irgendwann wurde er auch eindeutig identifizierbar > Treppen! Alex ist schon die ganze Zeit hinter uns gewesen, das war nicht sein Ding. Nico war als erster oben und hielt sich die Augen zu als er den Abstieg sah. Wir hatten gerade einmal Platz zu dritt. Nachdem Alex in Rufweite war habe ich ihn mit folgenden Worten geschockt: Die gute Nachricht, du bist gleich oben, die Schlechte, es ist nicht genug Platz für uns vier, wir laufen schon mal los. Meine typische Art, Menschen die in einem Motivationsloch stecken zu schocken! An fahren war nicht einmal im Traum zu denken. Der Weg befand sich in einem sehr schlechten Zustand, teilweise durch Moränenabgänge verschüttet. Da das laufen im Hochgebirge nicht sein Ding ist, war es für ihn ein Alptraum. Wir mussten immer wieder auf ihn warten, dabei hatte ich jedoch Zeit und Muße die schönsten Bergblumen fotografieren zu können. Ab der Malga Gui eine Schotterpiste. Juhu endlich fahren. Leider nicht weit. Der nächste Hammer folgte umgehend. Die Forstarbeiter hatten Bäume gefällt und alles auf dem Weg drapiert. Es sah aus, als hätte Herkules Mikado gespielt. Matze deutete mit Blicken eine mögliche Umgehung über den Hang an, ich schüttelte mein graues Haupt. Wir steigen über dieses Hindernis. Danach mühseliges fahren bis zum Rifugio al Faggio, von Genuss konnte keine Rede sein. Eine üble Rüttelpiste. Haben im Rifugio Zimmer bekommen, obwohl wir auch noch bis Bezzecca hätten fahren können. Es war eine sehr gute Entscheidung auf der Hütte zu bleiben. Wir hatte gerade die Bikes in der Garage abgestellt und das erste Bier am Hals, als auch schon ein heftiger Regenschauer niederprasselte. Im Rifugio entdeckten wir auch ein modernes TV Gerät, sehr wichtig, denn wir waren ja während der Fußball WM unterwegs. Das Spiel Deutschland: USA konnten wir uns am Abend ansehen.
Auch diese Hütte kann man nur weiter empfehlen. Wir haben uns sehr wohl gefühlt.

36,4 km / 12,7 km/h /  4:45 h / 6:30 h / 1400 Hm

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Aktualisiert (Samstag, den 15. November 2014 um 21:55 Uhr)